Seit wann dürfen sich 2 Sänger als Band bezeichnen und ohne die Zuhilfenahme weiterer Instrumente auf Bühnen stehen? Und wieso klingt das Klangergebnis trotzdem voll, rund und eben gar nicht »langweilig«? Die Technik des Livesamplings macht es möglich: Klangereignisse können aufgezeichnet und sofort wieder abgespielt, bearbeitet und durch weitere Aufnahmespuren ergänzt werden.
Jan F. Kurth und Hagen Gebauer lernten sich während ihrer gemeinsamen Studienzeit kennen und stellten früh fest, dass sie unbedingt gemeinsam Musik machen sollten. 2 Sänger? 2 Solisten, Melodieträger, Fronthampelmänner? Ja, denn beide waren sich bewusst, dass die Stimme ein Instrument unendlicher Möglichkeiten ist. Schlagzeug, Bass, Klangflächen, Bläser, Gitarre … alles mit dem Mund.
Die Musik ist energetisch wie ein doppelter Espresso: Feurig-mild, Bittersüß, aromatisch, kantig, gut. Die beiden spielen nun in Jazzclubs, Kneipen, Kleinkunstbühnen, bei Happenings und sonstigen Feierlichkeiten. Musikalisch gehen sie dabei vom Pop über Lyrik und Klanglandschaften bis zum Jazz und zurück – und das alles mit 2 Stimmen.
»Wir sind eine Band, weil wir eine Band sein wollen« (Frei nach Tom Hintner, Die Partei)
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